Vorschau auf den ersten Spieltag der 1. Bundesliga

Endlich hat die fußballfreie Zeit ein Ende und die 51. Bundesligasaison 2013 / 2014 beginnt. Gleich am ersten Spieltag gibt es viele brisante Duelle, die auch wegen einigen Ausfällen sehr spannend werden könnten. Hier gibt’s alle Infos in der Zusammenfassung.

Bayern München – Borrusia Mönchengladbach

Der Auftakt findet für die Gladbacher am Freitag um 20:30 Uhr beim amtierenden Triplegewinner Bayern München in der Allianz-Arena statt. Als beide Teams am 34. Spieltag der letzten Saison aufeinandertrafen, siegten die Münchner auswärts in einem unterhaltsamen Spiel 4:3. Auch wenn Badstuber und Götze nach ihren Verletzungen noch nicht einsatzbereit sind, ist Bayern München in diesem Duell der haushohe Favorit. Das liegt nicht nur daran, dass die Süddeutschen in der letzten Saison überlegen die deutsche Meisterschaft für sich entschieden haben, sondern auch weil sie den jetzigen Gegner erst vor wenigen Wochen beim Telekom Cup mit 5:1 deklassiert haben. Auch die Niederlage der Gladbacher in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Drittligisten SV Darmstadt 98 gibt wenig Grund zur Euphorie. Allerdings konnte der deutsche Rekordmeister die letzten beiden Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach nicht gewinnen.

1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg

Am Samstag um 15:30 Uhr gastiert der 1. FC Nürnberg bei 1899 Hoffenheim. Während die Hausherren letzte Saison erst über die Relegation den Klassenerhalt sicherten, landeten die Nürnberger im gesicherten Mittelfeld. Allerdings zeigten die Hoffenheimer unter ihrem neuen Trainer Gisdol zuletzt wieder guten Fußball – etwa beim souveränen 9:0-Pokalerfolg, bei dem allerdings der Gegner nur aus der Oberliga kam. Nürnberg verabschiedete sich hingegen gegen den Zweitligisten SV Sandhausen überraschend aus dem Pokal. Zudem gewannen die Hausherren die letzte Heimpartie gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1. Insgesamt ist 1899 Hoffenheim deshalb am Samstag trotz der schlechten letzten Saison Favorit.

Bayer Leverkusen – SC Freiburg

Bayer Leverkusen empfängt am Samstag in der BayArena den SC Freiburg. Die Hausherren haben letzte Saison einen hervorragenden dritten Tabellenplatz – nur einen Punkt hinter Borussia Dortmund – erreicht und die Gäste konnten mit dem fünften Rang viele Fußballexperten überraschen. Dennoch ist ein Duell auf Augenhöhe unwahrscheinlich. Während Bayer die wenigen Abgänge- etwa Schürrle – durch Neuverpflichtungen gut kompensieren konnte, dürften die Breisgauer Probleme haben, Abgänge wie Kruse, Madkiadi, Caligiuri, Rosenthal oder Flum zu kompensieren. Zuletzt konnten sich die Freiburger im Pokal erst in der Verlängerung gegen den Regionalligisten TSG Neustrelitz durchsetzen. Das letzte Heimspiel des Werkklubs gegen den SC Freiburg endete 2:0.

FC Augsburg – Borussia Dortmund

Der FC Augsburg hat am ersten Spieltag den deutschen Vizemeister und Champions-League-Finalisten Borussia Dormund zu Gast. Die Hausherren bangten letzte Saison lange um den Klassenerhalt und haben zum Ligaauftakt in allen Mannschaftsteilen erhebliche Verletzungssorgen. So muss Trainer Weinzierl auf Torwart Manninger, Verteidiger de Jong, Mittelfeldspieler Ottl sowie den Stürmer Bancé verzichten. Für den Dortmunder Neuzugang Mkhitaryan kommt dieses Spiel noch zu früh. Zuletzt gewann der BVB, der auch jetzt klarer Favorit ist, in Augsburg mit 3:1.

Hannover 96 – VfL Wolfsburg

Hannover 96 empfängt den VfL Wolfsburg zum Nordderby. Beide Vereine waren am Ende der letzten Saison im Mittlfeld der Tabelle platziert, obwohl eigentlich das obere Drittel und das internationale Geschäft jeweils die Zielvorgabe war. Die Nordlichter hielten sich jeweils – ohne dabei zu glänzen – im Pokal schadlos. Mit Ya Konan bzw. Dost müssen beide Klubs auf wichtige Stürmer verzichten. Auch wenn Hannover die letzten drei Spiele gegen die Wölfe gewann, ist ein ausgeglichenes Spiel zu erwarten.

Hertha BSC – Eintracht Frankfurt

Der Aufsteiger aus Berlin hat mit Eintracht Frankfurt eines der Überraschungsteams der letzten Saison zu Gast. Während aber die Herthaner im Pokal nur hauchdünn eine Blamage gegen den Regionalligisten VfR Neumünster in der Verlängerung vermieden, bezwangen die Frankfurter ihren Gegner aus der gleichen Spielklasse zumindest in der regulären Spielzeit. Auch wenn die Berliner auf Abwehrspieler Frantz und Angreifer Lasogga verzichten müssen, sind sie bei den Buchmachern Favorit.

Eintracht Braunschweig – Werder Bremen

Am Samstagabend um 18:30 findet in Braunschweig nach 28 Jahren wieder erstklassiger Fußball statt. Der Gegner aus Bremen verabschiedete sich genau wie die Braunschweiger bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals. Während die Hausherren aber gegen einen Zweitligisten unterlagen, war für Werder sogar ein Verein aus der dritten Liga zu stark. Weil aber die wenigsten Braunschweiger Spieler Erfahrung in der höchsten deutschen Spielklasse haben und das Team nach dem Aufstieg nur punktuell verstärkt wurde, sind die Hanseaten favorisiert – zumal die Hausherren auf Kumbela, ihren besten Stürmer, verzichten müssen.

1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart

Im Rahmen der ersten Sonntagspartie gastiert der VfB Stuttgart in Mainz. Beide Vereine trennte letzte Saison in der Abschlusstabelle auf Platz zwölf bzw. dreizehn lediglich ein Punkt. Während die Stuttgarter den sechsten Rang anpeilen, dürfte es für die Karnevalstädter auch wegen der Verjüngung des Kaders nicht so hoch hinausgehen. Dennoch ist Mainz – wegen des Heimvorteils und der Tatsache, dass die letzten drei Heimpartien gegen die Schwaben mit jeweils zwei Toren Vorsprung gewonnen wurden – Favorit. Während der Mainzer Stürmer Choupo-Moting definitiv ausfällt ist beim VfB der Einsatz des wichtigen Angreifers Ibišević wegen einer Knöchelverletzung noch fraglich.

FC Schalke 04 – Hamburger SV

Den Abschluss des ersten Spieltages bildet das Aufeinandertreffen zwischen Schalke 04 und dem HSV. Die Hausherren sind favorisiert, weil die Hamburger zuletzt einige schwache Vorbereitungsspiele zeigten – wie bei der 0:4-Klatsche gegen den Zweitligisten SG Dynamo Dresden. Zudem konnten die Königsblauen die letzten beiden Heimpartien gegen die Hanseaten jeweils deutlich mit 4:1 bzw. 3:1 gewinnen.

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