Eintracht Frankfurt – hessische Pokalspezialisten mit großer Tradition

Geschichte und Erfolge

Eintracht Frankfurt entstand aus den beiden Vereinen „Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899“ und „Frankfurter Fußball-Club Kickers von 1899“, die zwölf Jahre nach ihrer Gründung fusionierten. Nach dem Zusammenschluss mit der „Frankfurter Turngemeinde“ im Jahr 1920 hieß der Verein „Turn- und Sportgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861“. 1928 entstand schließlich der bis heute gültige Vereinsname „Eintracht Frankfurt“. Die Hessen gewannen 1959 ihre erste – und bislang einzige – deutsche Meisterschaft und waren 1963 Gründungsmitglied der Bundesliga. Traditionell erfolgreich sind die Frankfurter in Pokalwettbewerben. Den DFB-Pokal konnte Eintracht Frankfurt bereits vier Mal erringen. Den größten internationalen Erfolg feierte der Klub 1980 mit dem Gewinn des UEFA-Pokals. 1960 unterlagen die Hessen – in einer der besten Fußballpartien aller Zeiten – Real Madrid im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger mit 3:7.

Derzeitige Situation der Eintracht

Nach einer grandiosen Saison 2012/2013, die Eintracht Frankfurt mit dem sechsten Tabellenplatz und der Qualifikation für die Europa League krönte, misslang der Start in die Spielzeit 2013/2014. Vor dem sechzehnten Spieltag waren die Hessen in der Bundesliga seit zehn Spielen sieglos. Dennoch signalisierte der als besonnen geltende Vorstandschef Heribert Bruchhagen dem – seit 2011 beim Verein tätigen – Trainer Armin Veh immer wieder das Vertrauen von Vorstand und Verein. Dann gelang ausgerechnet der Auswärtssieg gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen am vorletzten Spieltag der Hinrunde. Aktuell rangieren die Hessen dennoch nur auf dem fünfzehnten Tabellenplatz. In der Europa League schlug sich die Eintracht deutlich besser, gewann 2013 sieben von acht Partien und wurde damit Gruppenerster.

Herausragende Spieler in Frankfurt

Karl-Heinz „Charly“ Körbel ist eine Klub-Legende und spielte zwischen 1972 und 1991 bei der Eintracht. Mit 602 Spielen absolvierte er mehr Bundesligapartien als irgendein anderer Fußballer. Die oft ungemein wichtigen Treffer des Vorstoppers sorgten unter anderem dafür, dass die Hessen 1975 den DFB-Pokal gewannen und 1989 noch die Relegation erreichten. Einer der wichtigsten aktuellen Eintracht-Akteure ist Alexander „Alex“ Meier. Als Torschützenkönig der 2. Bundesliga in der Spielzeit 2011/2012 war er ein entscheidender Faktor für den Aufstieg der Hessen. Auch in der folgenden Saison war der Mittelfeldakteur, der bereits seit dem Jahr 2004 bei den Hessen spielt, mit sechzehn Treffern maßgeblich daran beteiligt, das Eintracht Frankfurt sich für die Europa League qualifizieren konnte.

Besonderheiten

Mit dem Steinadler Attila ist Eintracht Frankfurt aktuell der einzige Bundesligist mit einem lebenden Maskottchen. Der aus dem Hanauer Wildpark „Alte Fasanerie Klein-Auheim“ stammende Greifvogel fungiert bereits seit dem Jahr 2006 als Eintracht-Adler und hat sogar eine eigene Autogrammkarte. Attila ist ein Verweis auf das Wappen des Vereins, auf dem ebenfalls ein Adler zu sehen ist.

Fans von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat aktuell mehr als 115.000 Mitglieder. Die ersten offiziellen Fanklubs entstanden Ende der 1960er Jahre. Derzeit gibt es mehr als 650 offizielle Fanklubs von Eintracht Frankfurt, die zusammen über etwa 40.000 Mitglieder verfügen. Seit dem Jahr 2008 existiert mit den „Junior Adlern“ ein spezielles Angebot für junge Eintracht-Fans bis zu einem Alter von vierzehn Jahren.

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